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"Sternstunde in der Beziehung von Staat und Kirche"

Ein kurzer Überblick über die Geschichte
"Sternstunde in der Beziehung von Staat und Kirche"
"Sternstunde in der Beziehung von Staat und Kirche"
© pixabay.com

Das Kommissariat wurde im Jahre 1959 gegründet. Es war nach dem Katholischen Büro Nordrhein-Westfalen das zweite Vertretungsbüro der katholischen Kirche in einem Bundesland. Das
Kommissariat der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen arbeitet mit dem Kommissariat der Deutschen Bischöfe mit Sitz in Berlin
sowie den Vertretungsbüros in den 16 Bundesländern zusammen. Ebenso besteht eine enge Kooperation mit dem Beauftragten der Evangelischen Kirchen in Hessen am Sitz der Landesregierung.

Die Leiter des Kommissariats waren:

Hermann Berg (1959–1978),
Dr. Franz Josef Kaspar (1979–2003)
Dr. Guido Amend (2004–2010)
Dr. Wolfgang Pax (ab 2010).

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Katholischen Büros würdigte der hessische Ministerpräsident Roland Koch die Zusammenarbeit zwischen den katholischen Bischöfen im Lande Hessen und den hessischen Landesregierungen als erfolgreich und vertrauensvoll. Der Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann, bezeichnete die Gründung des Kommissariats vor 50 Jahren als eine „Sternstunde in der Beziehung von Staat und Kirche“. Der Präsident des Hessischen Landtages Norbert Kartmann, dankte für die gute Zusammenarbeit, „die man auch in Zukunft pflegen“ wolle, die Kirchen seien ein „wesentlicher Teil der Gesellschaft“ und dienten auch „ein Stück dazu, was wir als demokratischer Staat als Kontrolle brauchen“.